25.02.2007

Nachrichtenarchiv 26.02.2007 00:00 Familienpolitik: Bischof Mixa will die Wogen glätten

Nach tagelanger Diskussion um seine Kritik an der aktuellen Familienpolitik hat Bischof Mixa versucht, die Wogen zu glätten. Das von ihm gebrauchte Reizwort von Frauen als Gebärmaschinen sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Das sagte der katholische Oberhirte von Augsburg gestern Abend in der Talkshow "Sabine Christiansen". Er sei nicht grundsätzlich gegen Kinderkrippen, betonte Mixa. Er halte es jedoch für wichtig, eine enge persönliche Bindung zwischen Kindern und Eltern in den ersten drei Lebensjahren zu ermöglichen. "Mir geht es nicht um ein bestimmtes Weltbild, sondern um das Wohl des Kindes", so Mixa wörtlich. Weiter warnte er davor, Frauen, die wegen der Kinder auf Erwerbstätigkeit verzichteten, als Heimchen am Herd Diffamierungen auszusetzen. Die Erziehung in Krippen müsse die Ausnahme bleiben.