18.02.2007

Nachrichtenarchiv 19.02.2007 00:00 Zahl der Demenzkranken steigt: Politik soll reagieren

Angesichts der steigenden Zahl dementer Menschen hat die Deutschen Alzheimer Gesellschaft die Politik zum Handeln gemahnt. Die Vorsitzende der Gesellschaft und Vorstandsmitglied von Alzheimer Europe, von Lützau-Hohlbein, verlangte in Berlin, menschenwürdige Lösungen vor allem für betroffene Familien zu finden. Die EU-Mitgliedsverbände hatten am Wochenende in einer gemeinsamen Erklärung auf das Schicksal der rund 5,4 Millionen Alzheimer- und Demenzerkrankten in der EU hingewiesen. In der "Pariser Erklärung" fordert die europäische Alzheimerbewegung verstärkte Forschung zu Ursachen, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten auch im Rahmen des siebten EU-Forschungsprogramms. Ferner müsse die Früherkennung und Behandlung von Demenzerkrankungen sowie die Kostenerstattung für fachlich anerkannte medizinische Behandlung durch das Gesundheitswesen verbessert werden. Die Alzheimerbewegung verlangte ferner, Angehörige angemessener aufzuklären und zu unterstützen.