16.02.2007

Nachrichtenarchiv 17.02.2007 00:00 Caritas: Naher Osten steht vor humanitären Katastrophe

Die Caritas hat die Bundesregierung aufgerufen, sich stärker für irakische Flüchtlinge im Nahen Osten einzusetzen. Der Leiter von Caritas international, Müller sagte in Essen, aufgrund des Massen-Exodus irakischer Flüchtlinge stehe der Nahe Osten vor einer humanitären Katastrophe. In den vergangenen Wochen habe sich die Lage vor allem in Syrien und Jordanien wegen des starken Zustroms irakischer Flüchtlinge dramatisch zugespitzt, so Müller. Nach Schätzungen von Caritas-Partnern flohen bisher etwa 1,8 Millionen Iraker in die Nachbarländer. Zwei Millionen seien innerhalb des Irak vertrieben worden.