10.02.2007

Nachrichtenarchiv 11.02.2007 00:00 Von der Leyens Kinder-Krippenplan: Städtetag opponiert

Der Deutsche Städtetag ist verstimmt über Familienministerin von der Leyen. Grund sind deren Versprechungen über neue Krippenplätze für Kleinkinder. Den Präsidenten des Deutschen Städtetages, Ude, ärgert, dass Familienministerin von der Leyen eine halbe Million neue Krippenplätze bis 2013 versprochen hat. Ude merkt an: Die Kosten für solche vollmundig vorgetragenen Projekte tragen nämlich am Ende die Kommunen - und deren Finanzspielraum sei nicht so groß wie der Ehrgeiz der Ministerin. Ursula von der Leyen stört es auch nicht, dass der Bund die Zuständigkeit zur Regelung der Frage längst abgegeben hat. Tut nichts, so von der Leyen im Interview, die kann er sich ja per Verfassungsänderung leicht zurückholen. All das will der Städtetag nun abwarten. Vor allem die Klärung der Frage, wo eigentlich die drei Milliarden im Jahr für die Krippenplätze herkommen sollen.