04.02.2007

Nachrichtenarchiv 05.02.2007 00:00 UNEP: Globalisierung fördert Raubbau an der Natur

Das UN-Umweltprogramm (UNEP) warnt in seinem Jahresbericht vor Gefahren, die durch die wirtschaftliche Globalisierung entstehen. So betreibe etwa die industrielle Fischerei einen völlig rücksichtslosen Raubbau. Ohne radikale Gegenmaßnahmen könnten bis 2050 alle kommerziell genutzten Fischarten ausgerottet sein. Das erklärte UNEP-Chef Achim Steiner heute in Nairobi bei der Vorstellung des Berichts am Rande der globalen Umweltministerkonferenz. Steiner sagte weiter, die Globalisierung habe zwar Millionen Menschen aus der Armut gerettet. Aus der Erfolgsgeschichte könne aber eine spektakuläre Niederlage werden, wenn die natürlichen Ressourcen weiter radikal ausgebeutet würden.