29.01.2007

Nachrichtenarchiv 30.01.2007 00:00 Manfred Kock: Konflikte im Nahen Osten pragmatisch lösen

Manfred Kock, der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, hat dazu aufgerufen, Versuche zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts nicht durch überzogene religiöse Vorstellungen zu behindern. Kock nannte als Beispiel den Glauben an einen Heiligen Krieg und die Ansicht, ein von Gott gegebenes Recht auf bestimmte Gebiete zu haben. Wörtlich sagte er: „Wir müssen erreichen, dass es eine kritische Betrachtung des Religiösen gibt.“ Kock forderte deshalb Sachlichkeit und nüchterne, pragmatische Lösungen. Der frühere EKD-Ratsvorsitzende äußerte sich auf einer Veranstaltung der Deutschen Initiative für den Nahen Osten in Münster.