16.01.2007

Nachrichtenarchiv 17.01.2007 00:00 180.000 Unterschriften gegen Zwangsprostitution

Frauenverbände fordern mehr Engagement im Kampf gegen Zwangsprostitution und mehr Unterstützung für die Opfer. Vertreterinnen des Deutschen Frauenrates übergaben dem Bundestag mehr als 180.000 Unterschriften. Diese waren während der Fußball-WM gesammelt worden. 16 katholische Frauenverbände steuerten allein 100.000 Unterschriften bei. Die Verbände sprachen sich für gezielte Wirtschaftshilfen an die Herkunftsländer aus, um Frauen eine eigenständige Existenzsicherung zu erleichtern . So könnten Frauen weniger auf die Versprechungen von Menschenhändlern hereinfallen.