14.01.2007

Nachrichtenarchiv 15.01.2007 00:00 Ecuador: Neuer Präsident Correa will Ende des Neoliberalismus

In Ecuador ist heute der neue Präsident Rafael Correa vereidigt worden. Der linksnationalistische Volkswirt hat im Kongress keine Mehrheit und ist bereits der achte Präsident des Landes in den vergangenen zehn Jahren. Seine Amtszeit endet 2011. Correa forderte eine bürgerliche Revolution und sprach von Ende des Neoliberalismus. Im Wahlkampf wurde er von Indianer-Organisationen unterstützt, die in den vergangenen Jahren an Einfluss gewonnen haben. Rund die Hälfte der 13,5 Millionen Einwohner Ecuadors lebt in Armut. Hunderttausende wanderten aus, vor allem nach Spanien.