10.01.2007

Nachrichtenarchiv 11.01.2007 00:00 Boliviens Staatspräsident für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Boliviens Staatspräsident Evo Morales ist für den Friedensnobelpreis 2007 vorgeschlagen worden. Damit solle die Bewegung der Indigenen und Landlosen Lateinamerikas unterstützt werden. Das teilten lateinamerikanische Menschenrechtsorganisationen zur Begründung ihrer Initiative mit. Sprecher der Gruppen ist der frühere Nobelpreisträger und argentinische Menschenrechtler Adolfo Perez Esquivel. "Evo Morales hat den Preis für seinen mutigen Einsatz für die Souveränität der indigenen Völker verdient", betonte Perez Esquivel. -  Morales wurde 2005 als erster Indigener zum Präsidenten Boliviens gewählt. Neben größerer Mitsprache für die indigene Bevölkerung strebt er Sozialreformen und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen Boliviens an. Sein Privatisierungskurs großer Unternehmen wird international heftig kritisiert.