06.01.2007

Nachrichtenarchiv 07.01.2007 00:00 Russisch-Orthodoxe feierten ihr Weihnachtsfest

Die orthodoxen Christen in Russland haben in der letzten Nacht ihr  Weihnachtsfest gefeiert. Den zentralen Gottesdienst am Heiligabend in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale leitete wie in den Vorjahren Patriarch Alexij II. vor mehr als 5.000 Menschen. Er betete dafür, dass 2007 für Russland "friedlich und schöpferisch" sein werde. Am Heiligabend feierten die orthodoxen Christen in Moskau in mehr als 600 Kirchen Gottesdienste. Die orthodoxe Kirche richtet sich bei der Berechnung des Weihnachtstages nach dem julianischen Kalender, dessen Differenz zu dem fast überall auf der Welt gebräuchlichen Gregorianischen Kalender derzeit 13 Tage beträgt.Das Weihnachtsfest bedeutet für die orthodoxen Christen zudem das Ende einer 40-tägigen Fastenzeit. Zu einem gewaltigen Zwischenfall kam es in der orthodoxen Weihnachtsnacht im Uralgebiet Swerdlowsk. Dort töteten zwei Männer einen Priester, raubten 21 Ikonen, darunter auch einige aus dem 18. Jahrhundert, und steckten die in Renovierung befindliche Kirche in Brand. Der Polizei gelang es noch in der Nacht, die beiden bereits vorbestraften Täter zu stellen.