05.01.2007

Nachrichtenarchiv 06.01.2007 00:00 Antidiskriminierungs-Stelle wird häufig angerufen

Die neue Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat seit ihrer Schaffung Mitte August 2005 rund 650 Anfragen erhalten. Der hohe Klärungsbedarf zeige, dass die Menschen sensibel für diesen Themenbereich seien, so eine Sprecherin. Die im Rahmen des Gleichbehandlungsgesetzes eingerichtete Antidiskriminierungsstelle soll Bürger beraten, die sich wegen ihrer Herkunft, des Geschlechts, der Weltanschauung, des Alters oder einer Behinderung benachteiligt fühlen. Der Arbeitgeberverband befürchtet, dass das neue Gesetz zum Missbrauch einlädt. So gäbe es bereits Leute, die sich gezielt auf Stellenausschreibungen bewerben, die sich mit dem Gleichbehandlungsgesetz nicht vertragen.