27.12.2006

Nachrichtenarchiv 28.12.2006 00:00 Misereor kritisiert Gewalt in Guatemala

Zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs in Guatemala beklagt das katholische Hilfswerk Misereor anhaltende Gewalt in dem mittelamerikanischen Land. Die derzeitige Regierung unternehme nur völlig unzureichende Schritte gegen die Armut. Den staatlichen Institutionen gelinge es nicht, die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte der Menschen zu schützen. Allein im Jahr 2005 habe die Polizei mehr als 5.000 Morde verzeichnet. Auch amnesty international kritisiert Guatemala scharf. Täglich komme es zu schweren Menschenrechtsverletzungen. amnesty rief die Bundesregierung auf, stärkeren Druck auf Guatemala auszuüben, damit die Frage der Landverteilung gelöst werde .