26.11.2006

Nachrichtenarchiv 27.11.2006 00:00 Darfur-Resolution des UNO-Menschenrechtsrates gefordert

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Nooke (CDU), befürwortet eine Darfur-Resolution des UNO-Menschenrechtsrates. Wenn sich ein solches Gremium nicht völlig unglaubwürdig machen wolle, müsse es über die Menschenrechtsverletzungen in der sudanesischen Krisenregion sprechen, Das sagte Nooke vor Beginn einer Sitzung des UNO-Gremiums in Genf. Die internationale Staatengemeinschaft dürfe nicht hinnehmen, dass jede Woche in Darfur Dörfer überfallen, Menschen ermordet und Frauen vergewaltigt würden. Nooke forderte, für jedes Land müssten in der Menschenrechtspolitik die gleichen Maßstäbe gelten. Alle Länder sollten sich Überprüfungen durch den UNO-Menschenrechtsrat stellen müssen.