23.11.2006

Nachrichtenarchiv 24.11.2006 00:00 EU und Afrika: Gemeinsam Flüchtlingsdramen vermeiden!

Angesichts der Flüchtlingsdramen im Mittelmeer und im Atlantik wollen die EU und die Staaten Afrikas besser zusammenarbeiten. Armut und Unterentwicklung gehörten zu den wichtigsten Ursachen der Auswanderung. So heißt es in der Abschlusserklärung der Europäisch-Afrikanischen Migrationskonferenz, die gestern im libyschen Tripolis zu Ende ging. Die Regierungsvertreter aus rund 50 Ländern vereinbarten unter anderem, gemeinsam gegen Schlepperbanden vorzugehen. Parallel dazu wollen sie Modelle für die zeitlich begrenzte legale Arbeitsmigration erarbeiten. Es bedürfe auch effizienter Abkommen zur Abschiebung und Rückübernahme von Flüchtlingen. Menschenwürde und Menschenrechte müssten jedoch gewahrt bleiben.