13.11.2006

Nachrichtenarchiv 14.11.2006 00:00 Studie: Schere zwischen Hoch- und Niedriglöhnen immer grösser

Der Abstand zwischen hohen und niedrigen Löhnen in Deutschland ist in den 90er Jahren stark gewachsen. Das geht aus einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf hervor. Die Bundesrepublik liege danach inzwischen bei der sog. Lohnspreizung gleichauf mit Großbritannien, dem bisherigen Spitzenreiter bei den Spannen zwischen den Löhnen. Gleichzeitig sei die Arbeitslosigkeit unter Personen ohne Berufsabschluss deutlich gestiegen. Die Untersuchung widerlege die These, dass Geringqualifizierte bessere Beschäftigungschancen haben, wenn ihre Löhne relativ niedrig sind.