09.11.2006

Nachrichtenarchiv 10.11.2006 00:00 Verbund fordert von Politik mehr gesundheitliche Versorgung für Arme

Ein bundesweiter Verbund von Gesundheitsorganisationen und Krankenkassen appelliert an die Politik, die gesundheitliche Versorgung für Arme auszuweiten. Angesichts zunehmender Armut und damit verbundenen gesundheitlichen Problemen dürfe Chancengleichheit nicht nur Aufgabe des Gesundheitsbereiches sein. Das erklärten die 41 Organisationen heute in Köln. Etwa elf Millionen Menschen lebten in Deutschland unter der Armutsgrenze, jedes zehnte Kind wachse in Armut auf. - Den Verbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung initiiert. Ihm haben sich angeschlossen unter anderem Krankenkassen, Wohlfahrtsverbände und Ärzteorganisationen.