30.10.2006

Nachrichtenarchiv 31.10.2006 00:00 Ärzte ohne Grenzen: Bei Tuberkulose-Behandlung umdenken!

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" hat die Weltgesundheitsorganisation WHO aufgefordert, bei der Bekämpfung der Tuberkulose umzudenken. Gegen die sich ausbreitende, besonders resistente Form der Tuberkulose die bisherige Strategie beizubehalten, wäre fatal. Keines der Medikamente, die derzeit in der Entwicklung sind, werde die Therapiemöglichkeiten in naher Zukunft deutlich verbessern. Deshalb müsse die WHO garantieren, dass die Tuberkulose-Forschung künftig höhere Priorität und mehr Geld erhalte. Die jährlich rund zwei Millionen Tuberkulose-Toten sieht Ärzte ohne Grenzen als ein Zeichen dafür, dass die WHO versagt hat.