26.10.2006

Nachrichtenarchiv 27.10.2006 00:00 Papst: Soldaten müssen für Sicherheit und Freiheit eintreten

Die katholische Kirche will nach den Worten von Papst Benedikt XVI. weiter an der Gewissensbildung von Soldaten mitarbeiten. Das sagte der Papst am Donnerstag bei einer Begegnung mit internationalen Militärgeistlichen. Nach wie vor seien Personenwürde und Frieden die grundlegenden Werte, an denen sich die Seelsorge in Armeen orientieren müsse. Benedikt XVI. unterstrich, bewaffnete Kräfte dürften ausschließlich im Dienst der Verteidigung und der Sicherheit und der Freiheit der Völker eingesetzt werden. Entsprechend habe auch schon das Zweite Vatikanische Konzil die Aufgabe des Militärs als Dienst für den Frieden beschrieben. Leider sorgten wirtschaftliche und politische Interessen dafür, dass diese konstruktive Tendenz behindert und gebremst werde.