23.10.2006

Nachrichtenarchiv 24.10.2006 00:00 Ost- und Westdeutsche denken unterschiedlich über Beruf und Familie

Auch 16 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen in der Einstellung zu Familie und Beruf. Das geht aus einer Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock hervor. So ziehen Westdeutsche vor einer beruflichen Etablierung eine Familiengründung nicht in Erwägung. Der Mann werde dabei weiterhin als Haupternährer der Familie angesehen. Bei den Ostdeutschen seien dagegen Familiengründungen vor oder während des Berufseinstiegs keine Seltenheit. Zudem sei es für sie wichtig, dass beide Partner einen Job haben, fanden die Wissenschaftler heraus.