21.10.2006

Nachrichtenarchiv 22.10.2006 00:00 Katholiken für gemeinsame Strategie bei Sozial- und Bildungspolitik

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Armutsdebatte kritisiert. Der Parteien- und Richtungsstreit drohe die tatsächlich vorhandenen Probleme eher zu verdunkeln statt zu erhellen. Das erklärte ZdK-Präsident Meyer in Bonn. Einerseits gebe es für eine erschreckend hohe Zahl arbeitsfähiger Menschen keine Arbeitsplätze. Auch das an sich richtige Wort vom "Fördern und Fordern" schaffe ihnen keine Arbeitsplätze. Ihnen gegenüber steht laut Meyer eine kleine und wachsende Zahl von Menschen, die weder über berufliche noch über persönliche Voraussetzungen verfügen, um den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt gewachsen zu sein. Dieses Problem könne nur durch eine beharrliche und gemeinsame Strategie der Sozial-, Familien- und Bildungspolitik überwunden werden.