19.10.2006

Nachrichtenarchiv 20.10.2006 00:00 amnesty: EU muss Putin auf Menschenrechte ansprechen

amnesty international hat die EU-Staats- und Regierungschefs aufgerufen, bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin die Situation der Menschenrechte anzusprechen. Ein Sprecher der Organisation in Brüssel forderte, der Druck auf die Nichtregierungsorganisationen und alle weiteren Einschränkungen der Vereinigungsfreiheit müssten beendet werden. Russland müsse zudem konkrete Schritte zur Wiederherstellung der Meinungsfreiheit unternehmen. Dazu gehöre eine unabhängige Untersuchung des Mordes an der Journalistin Anna Politkowskaja. Ermittlungen verlangt die Menschenrechtsorganisation auch zur wachsenden Zahl von Vorwürfen willkürlicher Verhaftungen und Folter bei Terrorismus-Verdächtigen.