16.10.2006

Nachrichtenarchiv 17.10.2006 00:00 GdP: Kürzungen in der Jugendarbeit fördert Rechtsextremismus

Angesichts der Zunahme rechter Gewalt hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bund, Ländern und Kommunen vorgeworfen, ihre Kürzungen in der Jugendarbeit seien verheerend. Die Zahl der Jugendsozialarbeiter zu verringern sowie Spielplätze und Jugendtreffs verwahrlosen zu lassen, biete der rechtsextremistischen Propaganda ideale Plattformen. Der GdP-Vorsitzende Freiberg forderte die Politik auf, sich wieder um die Probleme der Menschen zu kümmern und nicht länger auf hochrangig besetzte Gipfelgespräche zu setzen. Nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" ist die Kriminalität der rechtsextremen Szene in Deutschland dramatisch gestiegen.