11.10.2006

Nachrichtenarchiv 12.10.2006 00:00 NRW-Landesregierung fordert "deutschen Islam"

In den Moscheen in Nordrhein-Westfalen soll in Zukunft auf Deutsch gepredigt werden. Das sei Voraussetzung für die nach dem 11. September 2001 nötige Transparenz. Das sagte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Kufen (CDU) der "Rheinischen Post" .Er forderte einen deutschen Islam. So werde jenen, die in Hinterhofmoscheen Politik betreiben wollten, das Wasser abgegraben. Ein deutscher Islam und Hasspredigten sind unvereinbar. Muslimische Gemeinden müssten ihre Integrationsbereitschaft stärker deutlich machen, so Kufen. Notfalls werde die Deutschpflicht mit dem Ausländerrecht erzwungen.