03.10.2006

Nachrichtenarchiv 04.10.2006 00:00 amnesty international klagt Vertreibungen in Afrika an

Menschenrechtsorganisationen beklagen, dass Vertreibungen in Afrika massiv zugenommen haben. So hätten seit dem Jahr 2000 mehr als drei Millionen Einwohner ihre Häuser räumen müssen. Das erklärten heute in London amnesty international (ai) und das Zentrum gegen Vertreibungen (COHRE). In Afrika seien Vertreibungen eine der am weitesten verbreiteten und unbemerkt bleibenden Menschenrechtsverletzungen. Häufig gingen die Vertreibungen auch mit weiteren Gewaltanwendungen wie Folter, Vergewaltigung und sogar Morden einher.