01.10.2006

Nachrichtenarchiv 02.10.2006 00:00 Siemens will Notfonds für BenQ-Mitarbeiter einrichten

Angesichts der scharfen Kritik verzichtet der Vorstand der Siemens AG auf die umstrittene Gehaltserhöhung von 30 Prozent. Siemens-Chef Kleinfeld sagte der "Bild"-Zeitung, man wolle ein Zeichen der Solidarität setzen. Für die Mitarbeiter des insolventen Handy-Herstellers BenQ werde statt dessen ein Not-Fonds von 30 Millionen Euro eingerichtet. Mit dem Geld sollen Umschulungen bezahlt werden. Kleinfeld nannte das Vorgehen von BenQ inakzeptabel. Deshalb wolle Siemens als ehemaliger Eigentümer helfen. Er bestritt jedoch, dass die Schließung der Handy-Produktion bereits beim Verkauf an BenQ festgestanden habe. - Siemens hatte seine verlustreiche  Handy-Sparte vor einem Jahr an den taiwanesischen Konzern verkauft.