01.10.2006

Nachrichtenarchiv 02.10.2006 00:00 Aktion Gemeinsinn fordert verbindliche Regeln für Patientenverfügungen

Die Bürgerinitiative "Aktion Gemeinsinn" fordert möglichst bald gesetzlich verbindliche Regelungen für Patientenverfügungen. Patientenverfügungen dürften nicht auf ein bestimmtes Krankheitsstadium beschränkt werden. Das betonte die Vorsitzende und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Cornelie Sonntag-Wolgast. Willenserklärungen von Patienten, die sich mündlich nicht mehr äußern können, sollten unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung gelten, heißt es in einem offenen Brief an den Bundestag. Sollten sich der behandelnde Arzt und der Betreuer des Patienten über den mutmaßlichen Willen des Kranken einig sein, solle darauf verzichtet werden, ein Vormundschaftsgericht einzuschalten.