28.09.2006

Nachrichtenarchiv 29.09.2006 00:00 Papst: Deutschland soll keine christlichen Flüchtlinge abschieben

Papst Benedikt XVI. hat die Bundesregierung aufgerufen, christliche Flüchtlinge, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, nicht abzuschieben. Die Behörden sollten ihnen die Integration in Deutschland erleichtern. Das sagte der Papst gestern beim Antrittsbesuch des neuen deutschen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Hans-Henning Horstmann. Im Hinblick auf eingetragene homosexuelle Lebenspartnerschaften und ein sich änderndes Eheverständnis beklagte Benedikt, der Schutz von Ehe und Familie sei bedroht. Zur Diskussion um Spätabtreibungen sagte der Papst, die absehbare Behinderung eines Kindes dürfe kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch sein.