27.09.2006

Nachrichtenarchiv 28.09.2006 00:00 Welternährungsprogramm braucht mehr Geld für Lebensmittel

Zur Lebensmittelversorgung von rund 2,4 Millionen Kenianern fehlen dem Welternährungsprogramm WFP rund 35 Millionen Euro. Vor allem die Getreidevorräte gingen derzeit zu Neige. Das beklagte die Kenia-Koordinatorin Brown in New York. Obwohl das Ende der Dürre in dem ostafrikanischen Land und Regenfälle die Gesamtlage verbessert hätten, blieben Hunderttausende, darunter etwa eine halbe Million Schulkinder, auf internationale Lebensmittelhilfe angewiesen, so das WFP. Nach monatelanger Trockenheit kämpfen Kenia und die Staaten am Horn von Afrika mit den Folgen der schwersten Hungerkrise seit Jahren.