21.09.2006

Nachrichtenarchiv 22.09.2006 00:00 Kritik an Teilnehmerliste zur "Deutschen Islam Konferenz"

Wenige Tage vor der "Deutschen Islam Konferenz" der Bundesregierung haben muslimische Dachverbände ihre Kritik an der Teilnehmerliste bekräftigt. Die rund 2.500 Moscheegemeinden prägten das Leben des Islam in Deutschland und müssten daher in der Zusammensetzung der Konferenz zahlenmäßig angemessen berücksichtigt werden. Weiter monierten die verbände auch, es sei noch kein konkretes Ziel der Konferenz am Mittwoch in Berlin zu erkennen. Verfasser der Erklärung sind die Türkisch-Islamische Union (DITIB), der Zentralrat der Muslime, der Islamrat und der Verband der Islamischen Kulturzentren. Ungeachtet ihrer Kritik äußerten die Organisationen hohe Erwartungen. Es gehe ihnen "um die Integration des Islam in die deutsche Staatsordnung, die Integration der Muslime in die Gesellschaft und eine für alle Beteiligten konsistente und verlässliche Islampolitik".