20.09.2006

Nachrichtenarchiv 21.09.2006 00:00 Bundeswehr - Stationierung in Südafghanistan abgelehnt

Die Bundesregierung lehnt eine dauerhafte Verlegung deutscher Soldaten in die umkämpften Regionen im Süden und Osten Afghanistans strikt ab. Ein Einsatz dort komme nur zeitlich begrenzt und in besonderen Notfällen in Frage, erklärte der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler im Bundestag. Die rund 2800 Bundeswehrangehörigen sind vor allem im relativ ruhigen Norden des Landes im Einsatz. Das Parlament beriet in erster Lesung über eine Verlängerung des deutschen Afghanistan-Mandats um ein weiteres Jahr.