15.09.2006

Nachrichtenarchiv 16.09.2006 00:00 Weltbank fordert mehr Geld vor allem für Berufsbildung Jugendlicher

Die Weltbank fordert dringend mehr Geld für die Ausbildung der jungen Generation in den Entwicklungsländern. Der heute in Singapur veröffentlichte Weltentwicklungsbericht der Weltbank stellt einerseits fest, dass noch immer rund 130 Millionen der 15- bis 24-Jährigen weltweit nicht lesen und schreiben können. Andererseits heißt es, dass die junge Generation grundsätzlich gesünder und besser ausgebildet sei als ihre Eltern. Die Jugendlichen bräuchten aber Gelegenheit, ihre Fähigkeiten im Beruf einzusetzen. Um Arbeitsplätze zu finden, müssten bessere Berufsberatung, angemessene Mindestlöhne sowie Anreize für mehr Mobilität geboten werden. Zudem müssten die Lehrpläne stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet werden, so die Weltbank.