15.09.2006

Nachrichtenarchiv 16.09.2006 00:00 Vatikan: Proteste an Papstrede unbegründet

Papst Benedikt XVI. hatte mit seiner Regensburger Rede "nicht die Absicht, die Sensibilität der muslimischen Gläubigen zu verletzen". Das stellte Vatikansprecher Federico Lombardi noch einmal klar. Er reagierte damit auf Proteste in der islamischen Welt gegen die jüngsten Papstäußerungen. Benedikt habe vielmehr westliche Kulturen vor der "Verachtung Gottes und Zynismus" gewarnt. Der Leiter der staatlichen Religionsbehörde in der Türkei, Bardakoglu, hatte den Papst aufgefordert, die Äußerungen zurückzunehmen. Unterdessen räumte er ein, die Rede nicht vollständig gelesen zu haben. - Für Ende November ist Reise des Papstes in die Türkei geplant.