13.09.2006

Nachrichtenarchiv 14.09.2006 00:00 amnesty wirft Hisbollah Kriegsverbrechen vor

amnesty international hat der Hisbollah-Miliz Kriegsverbrechen vorgeworfen. Während des Libanon-Kriegs habe die Hisbollah mit Raketen vorsätzlich Zivilpersonen und zivile Objekte in Israel anvisiert. So heißt es in einem aktuell in Berlin veröffentlichten Bericht von amnesty international. Die Milizen hätten während des 33-tägigen Krieges im Juli und August 4.000 Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Bei den Angriffen starben laut amnesty 43 Zivilisten, darunter sieben Kinder. amnesty widersprach der Darstellung der Hisbollah, ihre Angriffe nicht willentlich auf die Zivilbevölkerung gerichtet zu haben.