10.09.2006

Nachrichtenarchiv 11.09.2006 00:00 Ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender: Trennung keine dauerhafte Perspektive

Die Trennung der beiden christlichen Kirchen kann nach Auffassung des früheren EKD-Ratsvorsitzenden Manfred Kock keine dauerhafte Perspektive sein. Der Altpräses der Evangelischen Kirche im Rheinland sprach sich bei Münster für eine engere Kooperation beider Konfessionen aus. "Wir haben für die Zukunft keine andere Wahl", sagte Kock. Wenn beide Kirchen ihre Kräfte bündelten, könne viel Bürokratie abgebaut werden. Kock bezeichnete es als diplomatisch gut gewähltes Zeichen, dass Papst Benedikt XVI bei seinem Deutschlandbesuch versicherte, sich "mit Herz und Verstand" um eine Annäherung der Kirchen zu bemühen.