30.08.2006

Nachrichtenarchiv 31.08.2006 00:00 Institut sieht wieder mehr Aufmerksamkeit für Menschenrechte

Dem Deutschen Institut für Menschenrechte zufolge gibt es in der Menschenrechtspolitik wieder Anlass zur Hoffnung. Die Terrorismusbekämpfung in den fünf Jahren nach den Terroranschlägen vom 11. September habe zwar zu drastischen Einschnitten im Menschenrechtsschutz geführt. Das Pendel schwinge aber in mancher Hinsicht derzeit wieder zurück. Das sagte der Direktor des Instituts, Heiner Bielefeldt. Die Aufmerksamkeit für Menschenrechtsverletzungen sei gewachsen. Vor allem in den USA sei klar geworden, dass eine Sicherheitspolitik, die auf Menschenrechte keine Rücksicht nehme, selbst zu einem Sicherheitsrisiko werde, so Bielefeldt.