28.08.2006

Nachrichtenarchiv 29.08.2006 00:00 Präses Schneider kritisiert Reformpapier der EKD

Der rheinische Präses Nikolaus Schneider hat den Vorstoß der EKD zu umfassenden Reformen der evangelischen Kirche begrüßt, zugleich aber erhebliche Änderungen an der Vorlage gefordert. Das Impulspapier des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland sei stark vom Osten geprägt und denke sehr lutherisch von oben nach unten, kritisierte Schneider. Die Wirklichkeit und die Interessen der Kirchen im Westen würden daher zu wenig berücksichtigt. Die Vorlage sei aber Auftakt zu einer wichtigen Debatte, denn es sei klar, dass die Kirchen noch enger zusammenarbeiten müssten. Die Autoren des EKD-Impulspapiers streben an, dass es im Jahr 2030 nur noch acht bis zwölf statt wie bisher 23 Landeskirchen gibt.