22.08.2006

Nachrichtenarchiv 23.08.2006 00:00 Verwaltungsgericht lehnt Befreiung vom Ethikunterricht ab

Das Berliner Verwaltungsgericht hat erstmals den Antrag einer Schülerin auf Befreiung vom Ethikunterricht abgelehnt. Zur Begründung verwies das Gericht darauf, dass das neue Unterrichtsfach die Schülerin nicht in ihrer grundgesetzlich geschützten Glaubens- und Gewissensfreiheit verletze, da das neue Fach als "weltanschaulich und religiös neutraler Unterricht" angelegt sei. Das staatliche Schulwesen dürfe sich durchaus der Erziehung der Schüler in ethischen Fragen annehmen, sofern der Unterricht weltanschaulich und religiös neutral erteilt werde.