29.07.2006

Nachrichtenarchiv 30.07.2006 00:00 Haiti: Welle der Gewalt ebbt nicht ab

Auch nach dem Amtsantritt einer demokratisch gewählten Regierung hält die Gewalt in Haiti an. Die UN-Friedenstruppe zählte allein im Juli Dutzende Morde und rund 30 Entführungen. Zudem griffen Straßenbanden regelmäßig die Polizei und die rund 7.500 UN-Blauhelme im Land an. Der im Mai angetretenen Regierung unter Präsident René Préval sind von der internationalen Gemeinschaft bislang 750 Millionen US-Dollar an Aufbauhilfe zugesagt worden. Ein Großteil der Gelder soll für die öffentliche Sicherheit ausgegeben werden. Haiti gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre.