27.07.2006

Nachrichtenarchiv 28.07.2006 00:00 Hilfswerke fordern vollen Zugang für humanitäre Hilfsleistung in Nahost

Internationale Hilfswerke haben vor einer Behinderung der Nothilfe für die Menschen im Nahost-Konflikt gewarnt. Besonders in den am stärksten betroffenen Regionen sei der Zugang für Helfer und Hilfsgüter weiterhin schwierig. Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit konzentriere sich vornehmlich auf libanesische Flüchtlinge. Zugleich hätten 1,4 Millionen Einwohner des Gaza-Streifens keine Möglichkeit, dem Konflikt zu entfliehen. Die 26 Hilfswerke rufen die Staaten auf, den vollen Zugang für humanitäre Hilfsleistungen für palästinensische Zivilisten, besonders von Kindern, im Gaza-Streifen sicher zu stellen. Unter den Organisationen sind Care, der Lutherische Weltbund, Medico, Oxfam und World Vision.