26.07.2006

Nachrichtenarchiv 27.07.2006 00:00 Greenpeace begrüßt Verzicht auf Soja aus dem Regenwald Amazoniens

Die Umweltorganisation Greenpeace hat begrüßt, dass große Agrarkonzerne den Ankauf von Soja aus Regenwaldgebieten in Amazonien für zwei Jahre aussetzen wollen. «Das ist ein richtig großer Teilsieg», sagte Oliver Salge von Greenpeace. Am Montag hatten führende Agrarfirmen vereinbart, zum Schutz des Regenwaldes keine Bohnen mehr von Flächen zu kaufen, die von jetzt an in der Amazonas-Region in Südamerika gerodet werden. Brasilien ist der weltgrößte Soja-Exporteur. In den vergangenen Jahren wurden laut Greenpeace 1,1 Millionen Hektar Regenwald für den Anbau von Soja gerodet. Der Regenwald in Südamerika schrumpft jährlich um zwei Millionen Hektar. Der Soja-Anbau ist ein Hauptgrund für Kahlschlag und Brandrodung.