26.07.2006

Nachrichtenarchiv 27.07.2006 00:00 Urteil: Zum Christentum konvertierter Schiit hat Bleiberecht

Ein zum Christentum übergetretener iranischer Asylbewerber darf nicht in den Iran abgeschoben werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Ansbach. Bei dem 30-jährigen Reza A. liege ein "Abschiebungshindernis" vor, da ihm bei einer Rückkehr in seine Heimat "erhebliche konkrete Gefahr für Leib und Leben oder Freiheit" drohe.  Der Iraner wird jedoch nicht als politischer Flüchtling anerkannt und erhält kein Asyl. Der ehemalige schiitische Muslim, der sich jetzt "wiedergeborener Christ" nennt, hatte bei der Verhandlung erklärt, ihm drohe bei einer Abschiebung der Tod. Denn sein neuer Glaube verpflichte ihn zu christlicher Missionstätigkeit