24.07.2006

Nachrichtenarchiv 25.07.2006 00:00 Forderungen der Kirchen zum Zuwanderungsrecht weitgehend unberücksichtigt

Die Kirchen, mehrere Verbände und die Bündnisgrünen haben den sogenannten Evaluierungsbericht zum Zuwanderungsrecht scharf kritisiert. Dieser Bericht verlangt restriktivere Regelungen beim Familiennachzug sowie bei der Integration. Die Kirchen erklärten, ihre Bedenken seien weitgehend unberücksichtigt geblieben. Generell sei der Bericht von Misstrauen und der Forderung von Sanktionen geprägt. Laut den Bündnisgrünen drückt sich die Evaluierung darum, erkennbare Schwachstellen zu benennen. Pro Asyl nannte den Bericht einen "Katalog der asyl- und migrationspolitischen Grausamkeiten". Das Bundesinnenministerium hatte gestern bilanziert, das seit 2005 geltende Zuwanderungsrecht habe sich bewährt.