24.07.2006

Nachrichtenarchiv 25.07.2006 00:00 Krebshilfe fordert Rauchverbot auch für Gastronomie

Die Deutsche Krebshilfe hat die Pläne von Bundesverbraucherminister Seehofer für ein gesetzliches Rauchverbot begrüßt. Die Präsidentin der Krebshilfe, Schipanski erklärte, die freiwillige Vereinbarung zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband sei eine Mogelpackung und müsse durch ein Gesetz für eine rauchfreie Gastronomie ersetzt werden. Zum Schutz der nichtrauchenden Bevölkerung sollten auch Sportstätten, Einkaufszentren und gastronomische Betriebe rauchfrei sein, so Schipanski weiter. Jedes Jahr sterben nach Angaben der Krebshilfe allein in Deutschland 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, davon 3.300 sind Passivraucher.