12.07.2006

Nachrichtenarchiv 13.07.2006 00:00 DRK fordert Ausweitung der humanitären Hilfe für den Kongo

Zwei Wochen vor den Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo fordert das Deutsche Rote Kreuz, das humanitäre Engagement auszuweiten. Nach Meinung des DRK ist die militärische Absicherung der Wahlen zwar notwendig, stellt aber keine Antwort auf die Not der Bevölkerung dar. Im Kongo herrsche - selbst im afrikanischen Vergleich - extreme Armut. 3,4 Millionen Menschen seien im eigenen Land auf der Flucht. Die Situation könne nur verbessert werden durch mehr Nothilfe, gefolgt von langfristiger Entwicklungszusammen­arbeit und wirtschaftlichem Wiederaufbau. Die internationale Gemeinschaft müsse daher die Hilfeleistungen ausbauen, so das Deutsche Rote Kreuz.