12.07.2006

Nachrichtenarchiv 13.07.2006 00:00 UNICEF fordert Änderung der Abschiebepraxis für Kinder

UNICEF hat Bundesregierung und Bundesländer zu entschiedenerem Kampf gegen Menschen- und Kinderhandel aufgerufen. Bundesweit müsse es einheitliche Regelungen geben. Unicef fordert insbesondere eine Änderung der Abschiebepraxis und eine bessere Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten. Das morgen in Kraft tretende sog. Palermo-Protokoll verpflichte, Opfer von Menschenhandel nicht einfach abzuschieben, so dass die Opfer ihren Peinigern wieder in die Hände fallen könnten. Vor allem Minderjährige hätten Anspruch auf umfassende Hilfe und medizinische Versorgung, so die Kinderhilfsorganisation.