07.07.2006

Nachrichtenarchiv 08.07.2006 00:00 DGB: Gesundheitsreform stellt Solidarität in Frage

Die geplante Gesundheitsreform ist nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes die zentralen Probleme unzulänglich. Durch die Reform werde die solidarische Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung grundlegend in Frage gestellt. Der DGB kritisiert weiter, dass Ausgabensteigerungen künftig nicht mehr vollständig über Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden sollen, sondern auch mit Zusatzbeiträgen der Versicherten. Gleichzeitig drohe die Solidarität im Gesundheitswesen durch erhöhte Eigenbeteiligung und Billigtarife ausgehöhlt zu werden.