04.07.2006

Nachrichtenarchiv 05.07.2006 00:00 Paderborn: positive Bilanz des ökumenischen Religionsunterrichts

Das Erzbistum Paderborn zieht eine positive Zwischenbilanz des gemeinsamen Religionsunterrichts für katholische und evangelische Grundschüler im Kreis Lippe. Das landesweit einzigartige Projekt produziere "keinen kleinsten gemeinsamen Nenner" zwischen den Konfessionen, sondern stelle vielmehr deren Besonderheiten heraus, sagte der Schulreferent des Erzbistums, Krombusch, in Paderborn. Bei dem Modell kann der Religionsunterricht in "begründeten Ausnahmesituationen" in gemischt konfessionellen Lerngruppen erteilt werden. Hintergrund ist, dass der Religionsunterricht in Diasporagebieten wie dem Kreis Lippe für katholische Kinder häufig ausfällt.