04.07.2006

Nachrichtenarchiv 05.07.2006 00:00 Weltreligionsgipfel: Aufruf zu bescheidener Lebensführung

Die Teilnehmer des Gipfels der Weltreligionen in Moskau haben zum Abschluss eine sozial gerechtere Verteilung des globalen Reichtums gefordert. Die gegenwärtige Massenarmut führe sowohl für die reichen, als auch für die armen Nationen zu einer Vielzahl von Problemen. In ihrer Erklärung rufen die Religionsvertreter alle Nationen zu einer bescheideneren und gerechteren Lebensführung auf. Eine Hauptherausforderung sei, den Missbrauch der Religion für Extremismus und Gewalt zu bekämpfen. Die Erklärung ist an die Mitte Juli in Sankt Petersburg tagenden Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands gerichtet. - Papst Benedikt XVI. schrieb in einem Grußwort an die in Moskau tagende Konferenz, das Treffen mache den Wunsch deutlich, den Dialog der Zivilisationen und die Suche nach einer friedlichen und gerechten Weltordnung zu unterstützen.