03.07.2006

Nachrichtenarchiv 04.07.2006 00:00 Bischof Huber: Keine falsch verstandene religiöse Toleranz!

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Huber, hat auf dem Moskauer Weltreligions-Gipfel die religiösen Führer zu mehr Engagement für den Frieden aufgerufen. Trotz aller Differenzen müssten die Religionen nach Wegen suchen, um besser zusammenzuarbeiten. Vor allem der Nahost-Konflikt zeige, wie nötig ein gemeinsamer Aufruf der Religionen für den Frieden sei. Huber warnte zugleich vor einer falsch verstandenen religiösen Toleranz. Diese dürfe nicht zu einem Relativismus der Anschauungen führen. Der Bischof wörtlich: "Es gibt keine Toleranz für Intoleranz."