03.07.2006

Nachrichtenarchiv 04.07.2006 00:00 Kirchliche Hilfswerke verzichten auf genmanipuliertes Getreide

Kirchliche Hilfswerke fordern, bei Lebensmittelhilfen auf genmanipuliertes Getreide weitgehend zu verzichten. Keinesfalls sollten Hilfswerke selbst solche Produkte einkaufen und verteilen, heißt es in den von der Diakonie Katastrophenhilfe in Stuttgart veröffentlichten Richtlinien. Gentechnisch veränderte Nahrung dürfe nur der letzte Ausweg sein, um eine Hungerkatastrophe abzuwenden. In diesem Falle solle Getreide aber nur gemahlen verbreitet werden. Denn Körner könnten für die Aussaat verwendet werden und so eine Ausbreitung gentechnisch veränderter Pflanzen fördern. so die Richtlinien.